Die Problemlöser – Deutsche Wirtschaftsagenten im Einsatz

Eine Reportage für Deutschlandradio Kultur von Axel Schröder und Jörg Heuer. Grafik: (Stock.XCHNG / Ben Gribbin)

Der Telekom-Skandal und die Aufträge der Deutschen Bahn an dubiose Sicherheitsfirmen haben der Öffentlichkeit vor Augen geführt: Auch die deutsche Wirtschaft setzt zunehmend auf die Beratung und Analyse von Sicherheitsspezialisten, die im Dunkeln agieren und weit mehr anbieten als herkömmliche Detektivarbeit. Zwei dieser Spezialisten sind der Ex-Elitesoldat Frank Heyde und der ehemalige deutsche Geheimagent Klaus Leiner. „So. jetzt müssen wir mal so tun, als ob wir Touristen sind. Und ein bisschen die Sehenswürdigkeiten fotografieren. Und denn werden wir mal ganz unauffällig ein paar Bilder von dem Gebäude machen. Das heißt, wir fotografieren in die gänzlich andere Richtung, tun ein bisschen so, als ob wir hier Sehenswürdigkeiten, alte Fachwerkhäuser fotografieren und dann werden wir die dementsprechenden Aufnahmen machen.“ Nichts bewegt sich hinter den weißen Gardinen der kleinen Erfurter Stadtvilla. Es ist Mittwoch, elf Uhr morgens. Frank Heyde stützt mit der linken Hand sein Kameraobjektiv, drückt den Auslöser, schwenkt zum Zielobjekt, drückt wieder ab. Ganz in schwarz ist Heyde unterwegs, wie immer. Drei-Tage-Bart, sehr kurz rasierter Schädel, durchtrainiert. In der Auffahrt zur Villa parkt ein dunkelblauer Geländewagen, daneben ein roter Spider.

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